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BREAD&BUTTER
1999 Irgendwann im Herbst dieses denkwürdigen Jahres treffen sich drei Gitarristen und Songschreiber in Volker´s legendärer Musik Garage: Hannes Welsner, früher Sänger und Frontmann bei Strange Days und Mitglied von v.o.c, musikalisch wohl der britischen Rockmusik verbunden („Birmingham, 3. Untergeschoss“), Peter Buttberg, Schweinegitarrist und Urgestein der schwarzen Soulszene („10 Jahre Ami-Clubs“) und Volker Groß, seines Zeichens ein Vertreter des amerikanischen Country und Westcoast (spielt beides). Die Herren beschnuppern sich und versuchen sich in der gemeinsamen Songschreibe. Erst mal ist alles ziemlich gitarren-lastig.
2000 Die Gitarristen beschließen, dass sie einen Bassisten brauchen. Der findet sich in Volker´s Bruder Frank Aberhan. Der Bassmann ist natürlich auch kein unbeschriebenes Blatt, hat eine fundierte musikalische Ausbildung am Konservatorium und jahrelange Tanzmucke-Erfahrung vorzuweisen. Im Sommer findet ein erster Auftritt bei einer Hochzeit (!) auf Schloss Rabenstein statt. Anwesend ist, auf Einladung von Peter auch ein gewisser Wolfgang März, ein junger und talentierter Drummer mit Erfahrung und Vorlieben für funkiges und alles was sonst noch groovt. Der Tag darf wohl als Geburtsstunde von BREAD&BUTTER betrachtet werden.
2001 Die Jungs proben jetzt regelmäßig zu fünft in Volker´s Garage in Ernhofen bei Altdorf bei Nürnberg. Musikalisch beginnt eine gewisse Stilsuche, die aus dem unterschiedlichen Hintergrund der Bandmitglieder herrührt und sich in den gemeinsam arrangierten Songs niederschlägt („they sound like the fucking Doobies“, wie ein befreundeter amerikanischer Musiker anmerkt). Arbeitstitel des Haufen´s ist „Butterbread“, da man bald erste gemeinsame Auftritte organisiert bei denen die Gage sprichwörtlich aus dem besagten Butterbrot besteht. Im Color-Ton-Studio bei Hersbruck entstehen im gleichen Jahr erste Demo-Aufnahmen.
2002 Unter dem Namen BREAD&BUTTER bestreitet die Band viele kleine Auftritte im Raum Nürnberg und Umgebung. Wichtiger Meilenstein in dieser Zeit ist ein Auftritt als Support Act für die irische Band „Them“ (vormals Van Morrison) in der Altdorfer Stadthalle. Der Gig wird zum großen Erfolg und die gemeinsamen Eindrücke mit „Them“ finden sich später als Lyrics in dem Song „The show must go on“ wieder.
2003 Im Januar beginnen die Aufnahmen für das erste Album von BREAD&BUTTER im Maxx Tonstudio in Fürth. Eingespielt werden 15 Songs. Im Sommer erscheint die CD unter dem Titel "Eat This" und wird bei zahlreichen Auftritten vorgestellt. Die Kritiken des Erstlingswerks in der Presse sind durchweg positiv bis euphorisch. Im Herbst nimmt die Band erfolgreich beim Rock & Pop Festival in Hamburg teil.
2004 BREAD&BUTTER haben inzwischen einen Namen in der Region. Die Band spielt auf verschiedenen Festivals, u. a. als Support Act von Fiddler´s Green beim Brombachsee Open Air und auf dem Nürnberger Bardentreffen. Der Auftritt auf dem Seebalder Platz vor der gewaltigen Kulisse der Sebaldus Kirche und vor zahlreichen Zuschauern wird für die Band ein Riesenerfolg.
2005 Die fünf Musiker begeben sich auf ein intensives Übungsseminar in den Steiger- wald um neues Songmatrial einzuproben. Es ist geplant wieder mit Studioaufnahmen zu beginnen. Es kommt jedoch immer wieder zu musikalischen Differenzen.Die Spannungen innerhalb der Band enden mit dem Ausstieg von Volker Groß, der künftig eine Solokarriere einschlägt. Er bleibt der Band aber weiterhin freundschaftlich verbunden. Wolfgang, Frank, Peter und Hannes stehen vor einer Art Neuanfang.
2006 BREAD&BUTTER etablieren sich als Quartett und bestreiten wieder jede Menge Auftritte. Dabei touren sie inzwischen auch Richtung Südbayern, spielen regelmäßig in der Oberpfalz und auch schon mal in Berlin. Im Spätsommer beginnen die Aufnahmen zum neuen Album bei Roth Recording in Kirchenrimbach bei Burghaslach. 12 neue Songs werden dort unter der Anleitung des erfahrenen Musikers und Produzenten Dieter Roth eingespielt.
2007 Das neue Album von BREAD&BUTTER soll den Titel „Seven Fifty Nine“ tragen. Die Aufnahmen sind zu Jahresbeginn weitgehend abgeschlossen, nun beginnt die aufwendige Mission Impossible (O-Ton Produzent Dieter Roth). Das Abmischen zieht sich auch deshalb in die Länge, da inzwischen das Studio immer mal wieder durch eine andere Band belegt ist.
Im Mai 2007 wird das Foto für das CD-Booklet geschossen. An einem viel zu frühen Sonntag-Vormittag treffen sich die Musiker und Cover-Models an einem einsamen Bahnhof in der Oberpfalz mit dem Fotographen René Carstanjen. Das aufwendige Fotoshooting liefert ein erstklassiges Booklet, welches durch seine Raffinesse und grafische Gestaltung eine gelungene Abrundung zur CD-Produktion darstellt. Idee und Konzept wurden übrigens von Rene Carstanjen zusammen mit Drummer Wolfgang März entwickelt, die grafische Umsetzung haben dann Christof Welsner und der Grafik-Designer Michael Geudner besorgt.
Kurz darauf trifft die Band ein schwerer Schlag: Gitarrist Peter muss sich mit Verdacht auf Herzinfarkt einer schweren Operation unterziehen. Diese verläuft zum Glück erfolgreich, aber Peter benötigt natürlich eine längere Auszeit und Genesungsphase. Die angesetzten Auftritte müssen abgesagt werden, ein kleiner aber feiner CD-Prelistening-Gig im Raum 4 in Fürth wird zu dritt und unplugged bestritten.
Zwischenzeitlich ist das neue Album endlich fertig gestellt. Im Oktober 2007 erscheint „Seven Fifty Nine“ und die Kritiker sind erstaunt, was für eine professionelle Produktion entstanden ist. Glücklicherweise hat sich auch Peter inzwischen wieder so weit erholt, dass die CD-Release-Auftritte in Nürnberg, Fürth, Erlangen und Altdorf zu großen Erfolgen werden.
2008 BREAD&BUTTER sind mit ihrem neuen Album wieder viel live unterwegs. Alle möglichen Radiostationen werden beschickt und siehe da, am 26. September geht ein Traum für die Band in Erfüllung: im Bayerischen Rundfunk läuft erstmalig der Song „Sad Mr. Seven“ in Dagmar Golle´s Newcomer Show auf BR 3 und vorallem die Anmoderation lässt nichts zu wünschen übrig: „ und das was BREAD&BUTTER da abliefern klingt so amtlich, dass wir hier echt gestaunt haben.“
Zum Jahresende gibt es allerdings noch eine schlechte Nachricht: Peter Buttberg kündigt an, dass er die Band aus gesundheitlichen Gründen mittelfristig verlassen will, bzw. aufhören muss. Einmal mehr stehen Wolfgang, Frank und Hannes vor einer Art Neuanfang.
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